Hanoi – der alte Markt

Trockenfisch und Kräuterbüschel, Plastikpuppen und Blechgeschirr

Vietnam- und Kambodscha-Reise,
Bericht 5

Im alten Stadtzentrum von Hanoi lassen wir uns einfach vom Leben auf den Straßen treiben – wir gehen hin und her im Straßengewirr, einfach dahin, wo wir gerade etwas Interessantes entdecken. Es dämmert, langsam wird es dunkel. Wir steuern den alten Markt an.

Auf den Straßen herrscht überall geschäftiges Treiben. Eher unverhofft stehen wir plötzlich vor dem alten Marktgebäude. Gleich im Eingangsbereich wird rege gehandelt.

Frauen und Männer tragen große, aber leicht aussehende Säcke. Wir sehen eine unglaubliche Vielfalt und Menge an getrockneten Pilzen, die in riesigen Säcken, fast mannshoch, herumstehen, gehandelt und transportiert werden. Die Wege zwischen den Säcken sind so eng, dass man fast nicht hindurch kommt. In den Gesichtern der Verkäufer zeigt sich manchmal kein Interesse an uns, dann wieder freundliches Erstaunen darüber, dass wir so neugierig all das Angebotene bestaunen.

Einen Weg weiter gibt es alle möglichen Größen getrockneter Shrimps, und daneben getrocknete Fische – nicht so langweilige und nur etwas „stinkige“ Fischbrocken wie den Stockfisch, sondern bunte, gemusterte Fische und Fischplatten.

Je weiter man sich durch die engen Gänge in die Haupthalle hinein zwängt, und danach durch die schmalen Seitengassen um den Markt, die ebenso dicht gefüllt sind mit allem, was verkaufbar ist. Man hat den Eindruck, dass es kaum etwas gibt von all dem was man im Lebensalltag benötigen könnte, was hier nicht erhältlich ist. Alles mögliche Essbare steht in Säcken oder frisch herum, auch das, was man selbst nicht zwingend als solches ansehen würde. Socken, T-Shirts, Kleider, Anzüge, Schuhe, auch die Plastikpuppen dazu, anhand derer all das ausgestellt werden kann.

Säckeweise Gewürze, Kräuterbüschel, Gläser mit allerhand mehr oder weniger identifizierbaren Dingen darin, manche auch tierischen Ursprungs. Keramik und Blechtöpfe, dazu die Gaskocher in allen möglichen Größenordnungen. Bambusleitern und Fahrradteile, Vögel und Hunde in Käfigen, Läden mit Süßigkeiten, Blumen und zwischendrin an Ständen oder auf dem Fußgängerweg immer wieder Obst und Gemüse, wie es aussieht, oft direkt aus dem heimischen Garten.

Für uns geht es weiter, kreuz und quer durch die Stadt, zurück zum Hotel. Am Abend wird es noch ein paar kleine Entdeckungen geben und ein großartiges vietnamesisches Buffet. Darüber berichten wir das nächste Mal.

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